„Es gibt nicht den einen Weg zum Steuerberater“, erklärt Sebastian Gruber, Fachkoordinator Talententwicklung & Steuercoach bei Treukontax. „Viele erfolgreiche Steuerberaterinnen und Steuerberater haben ihren Weg über die Praxis begonnen.“
Doch welche Voraussetzungen braucht man eigentlich? Wie lange dauert der Weg? Und welche Karrierechancen ergeben sich danach? Wir geben einen Überblick.
Warum viele den Beruf Steuerberater attraktiv finden
Der Beruf des Steuerberaters bietet weit mehr als Zahlen und Steuererklärungen. Wer in der Steuerberatung arbeitet, begleitet Mandanten bei wichtigen unternehmerischen und privaten Entscheidungen und übernimmt früh Verantwortung.
Besonders attraktiv ist dabei die Vielseitigkeit des Berufs: Von der klassischen Steuerberatung über betriebswirtschaftliche Themen bis hin zu Spezialisierungen – etwa in der Landwirtschaft oder Unternehmensberatung – gibt es zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten.
Auch die Zukunftsperspektiven sind vielversprechend. Digitale Tools und KI verändern zwar Arbeitsabläufe, persönliche Beratung, Fachwissen und individuelle Lösungen bleiben jedoch unverzichtbar.
Welche Voraussetzungen braucht man, um Steuerberater zu werden?
Wer Steuerberater werden möchte, braucht vor allem fachliches Wissen, praktische Erfahrung und Durchhaltevermögen. Der Weg zur Steuerberaterprüfung kann dabei unterschiedlich aussehen.
Grundsätzlich gibt es zwei klassische Möglichkeiten:
- über ein Studium
- oder über eine Ausbildung mit anschließender Berufserfahrung
Wichtig ist dabei vor allem die praktische Tätigkeit im Steuerwesen. Denn neben theoretischem Wissen spielt die Erfahrung aus dem Berufsalltag eine entscheidende Rolle.
„Die Praxis ist unglaublich wichtig. Viele Zusammenhänge versteht man erst richtig, wenn man täglich mit Mandanten und echten Fällen arbeitet“, so Sebastian Gruber.

Steuerberater werden mit Studium
Ein häufiger Weg führt über ein wirtschafts- oder rechtswissenschaftliches Studium, zum Beispiel in den Bereichen BWL, Wirtschaftswissenschaften oder Steuerrecht. Im Anschluss sammeln Absolventen praktische Berufserfahrung, bevor sie zur Steuerberaterprüfung zugelassen werden.
Je nach Studienabschluss verkürzt sich die erforderliche Praxiszeit. Der akademische Weg ist dabei vor allem für Menschen interessant, die sich früh auf steuerliche und betriebswirtschaftliche Themen spezialisieren möchten.
Steuerberater werden ohne Studium – geht das?
Ja – und genau das wissen viele nicht. Auch ohne Studium kann man Steuerberater werden.
Viele heutige Steuerberater starten ihre Karriere mit einer Ausbildung zum Steuerfachangestellten und entwickeln sich Schritt für Schritt weiter. Nach mehreren Jahren Berufserfahrung besteht ebenfalls die Möglichkeit, zur Steuerberaterprüfung zugelassen zu werden.
Damit bietet die Steuerbranche besonders gute Aufstiegschancen für Menschen, die lieber praxisnah lernen und sich im Berufsalltag weiterentwickeln möchten.
In unserem Blogbeitrag zur Ausbildung zum Steuerfachangestellten erfährst du mehr über den Einstieg in die Steuerberatung.
„Gerade der Praxisweg ist unglaublich wertvoll, weil man die Abläufe und Mandanten von Grund auf kennenlernt“, erklärt Sebastian Gruber.
Wie lange dauert der Weg zum Steuerberater?
Wie lange der Weg zum Steuerberater dauert, hängt vom gewählten Karriereweg ab. Mit einem Studium kann die Zulassung zur Prüfung oft schneller erfolgen, über die Ausbildung und Berufserfahrung dauert der Weg meist etwas länger.
Einen festen „Musterweg“ gibt es jedoch nicht. Viel wichtiger ist die individuelle Entwicklung: Manche sammeln zunächst Berufserfahrung, andere spezialisieren sich früh oder absolvieren zusätzliche Weiterbildungen wie den Steuerfachwirt.
Entscheidend ist vor allem, kontinuierlich Praxiserfahrung aufzubauen und sich fachlich weiterzuentwickeln.

Die Steuerberaterprüfung: Der wichtigste Schritt auf dem Weg
Die Steuerberaterprüfung gilt als eine der anspruchsvollsten beruflichen Prüfungen in Deutschland. Umso wichtiger sind eine gute Vorbereitung, ausreichend Zeit und ein starkes persönliches Durchhaltevermögen.
„Viele unterschätzen vor allem den zeitlichen Aufwand der Vorbereitung“, berichtet Sebastian Gruber.
Neben fachlichem Wissen spielt auch die mentale Vorbereitung eine große Rolle. Genau deshalb unterstützen viele Arbeitgeber wie die Treukontax ihre Mitarbeitenden inzwischen aktiv auf dem Weg zum Examen.
Wie die Vorbereitung konkret aussieht, warum die Prüfung als besonders anspruchsvoll gilt und welche Tipps bei der Vorbereitung helfen können, zeigen wir ausführlich in unserem nächsten Blogbeitrag zur Steuerberaterprüfung.
Karrierewege bei Treukontax: Vom Steuerberater bis zur Kanzleileitung
„Jeder entwickelt sich unterschiedlich weiter. Manche spezialisieren sich fachlich, andere übernehmen Führungsverantwortung oder begleiten Mandanten strategisch“, erklärt Sebastian Gruber.
Wie unterschiedlich solche Karrierewege aussehen können, zeigen auch die Geschichten unserer Steuerberaterin und Kanzleileiterin Antonia und Patrick.
Wie Treukontax Mitarbeitende auf ihrem Karriereweg unterstützt
Weiterentwicklung spielt bei Treukontax eine wichtige Rolle. Mit der Treukontax Akademie, internen Schulungen und individuellem Steuercoaching werden Mitarbeitende gezielt auf ihrem Karriereweg begleitet.
Besonders wichtig ist dabei die Verbindung aus Theorie und Praxis. Mitarbeitende übernehmen früh Verantwortung und erhalten gleichzeitig Unterstützung bei ihrer fachlichen und persönlichen Entwicklung.
„Weiterbildung ist kein einmaliges Projekt, sondern begleitet die gesamte berufliche Laufbahn“, so Sebastian Gruber.
Fazit: Der Weg zum Steuerberater ist anspruchsvoll, aber vielseitig
Ob über Studium oder Ausbildung: Entscheidend sind Motivation, Praxiserfahrung und die Bereitschaft, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.
Gerade deshalb bietet die Steuerberatung spannende Perspektiven für Menschen, die Verantwortung übernehmen und langfristig Karriere machen möchten.

Unser Experte im Bereich Karrierepfade: Sebastian Gruber, Fachkoordinator Talententwicklung & Steuercoach


